🐾 Zwei auf Reisen

Autor: Mario Seite 4 von 5

Sylvester Schneeschuhtour

Mit dem Neu-Ulmer DAV führte mich diese Tour zum Basislager Naturfreundehaus Emser Hütte. Der Jahreswechsel hat unsere Gruppe auf dem Schönen Mann gefeiert, eine kleine Nachtwanderung mit 250hm durch verschneites Gelände. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf den Bodensee, der allerdings unter dichtem Nebel lag. Faszinierendes Schauspiel der Farben während des Feuerwerks.

Der Neujahrsmorgen führte uns dann 350hm bergan zur Hohen Kugel. Kein Problem für ausgeschlafene Wanderer 😉 Ein bisschen mehr Schnee wäre toll gewesen. Grandiose Aussicht auf das immer noch im Nebel liegende Rheintal und den Bodensee. Im Abstieg ging es dann mit den Schneeschuhen im Wald doch nicht so recht. Hier waren Grödel die bessere Wahl. 12km waren es dann auf dem GPS als wir am Nachmittag wieder am Basislager, der Emser Hütte eingetroffen sind. Nach einer Stärkung mit heissem Kakao und Germknödel, ging es dann mit der schwindenden Sonne im Rücken wieder zurück nach Ebnit.

Absegeln für Seebären 2019

Willkommen zum Seebären Blog, Der Zweite.

Nach dem Törn ist vor dem Törn. Die Chartersaison neigt sich dem Ende zu und wieder einmal will die MOLA Flotte ins Winterquartier bewegt werden. 3 Tage und ca. 180sm liegen vor uns.

Die Reise begann bereits gestern, entspannt geht es nach einer Übernachtung in Hannover weiter über Hamburg nach Flensburg.

Lasst euch mit mir überraschen was für ein Boot wir nach Rügen überführen werden. In vier Stunden werden wir es wissen.

Tag 1 – Von Flensburg nach Svendborg

Mit Schwung durch die Kieler Förde, selbst im 3.Reff zu viel Tuch, auch die Maschine kam kaum gegen Wind und Welle an. Weiter nach Norden durch den Kleinen Belt, dann um die N Spitze von Ærø in den Svendborg Sund. Unser Ziel der Yachthafen von Svendborg war dann gegen halb zehn erreicht. 55,4sm, 8,5h Fahrtdauer, Wind aus SW, 25-35kn G 45kn

Tag 2 – Von Svendborg nach Stubbeköpping

Ein Schlag von 68sm unter teils widrigen Wetterbedingungen mit achterlicher Welle von über 2m, hat uns und unserer kleinen 33fuss Bavaria, Kraft gekostet. Wir sind ziemlich erschöpft aber glücklich und sie hat kein Vorsegel mehr. Da hat sich wohl im Top das Fall verabschiedet, was wir leider bei dem Wetter nicht reparieren konnten.

Unser Route führte uns aus dem Svendborg Sund nach Süden, dann nach Norden um Langeland durch das Fahrwasser des Grossen Belt nach W ins Smålands Fahrwasser. Spannend war dann noch einmal die Nachtansteuerung durch die grossen Brücken im Storstrøm nach Stubbekøbing.

Die Nacht lagen wir sicher vertäut im Yachthafen, morgen erwartet uns nochmal ein langer Schlag nach Breege.

Tag 3 – Stubbekøbing nach Breege

Nachdem unser Fockfall am Morgen nicht zu reparieren und der Wind achterlich eher mit 2 anstatt nötigen 5 einfiel, sind wir unter Motor durchs Fahrwasser Richtung Süden und dann weiter Richtung Osten zur Startlinie nördlich Windpark Baltic I gefahren.

Nachdem die Fock manuell am Spiefall gesetzt war, gings dann im „Regattamodus“ mit Kurs zur Nordspitze der Insel Hiddensee.

Anfangs Schwachwind mit durchziehende Regenfronten mit Starkwind zwangen uns dann doch die Segel zu bergen und die Regatta abzubrechen … schade für uns, denn viele andere Teilnehmer gingen auch aus dem Rennen.

Highlight ist die Nachtansteuerung in den Breeger Boden. Anfangs befeuerte Tonnen dann ohne in einem gerade mal 20m breiten Fahrwasser.

Gegen halb zehn längs an der Tankstelle und dann in der Box festmachen. Alle waren geschafft und hungrig. Ein super Tag für uns und das Boot, die DEIDRE.

Morgen bissi länger schlafen, das Boot an Mola über geben und dann gehts wieder nach Hause.

Bis zum Ansegeln im Frühjahr 2020.

Törn Kroatien 2019

Törnplanung

Zeitraum: Anfang Oktober
Revier: Istrien-Adria-Kornaten

Nach nun bereits vier einwöchigen Chartertörns, hat sich der Wunsch nach einem längeren Törn entlang der kroatischen Küste manifestiert. Die Idee ist, in zwei Wochen so viele Seemeilen wie möglich zu machen, ohne dass der Törn zum Stress wird. Also Urlaub auf dem Wasser steht immer noch ganz oben.

Die Herausforderung besteht hier sicherlich in der Törnplanung, mit wechselnden Wetter- und Windverhältnisse sowie die Notwendigkeit auch bei Nacht zu segeln. Und wenn es die Sicherheit zulässt, soweit wie möglich, auf den Motor zu verzichten. Einfach auch um mal zu erleben, was mit der Crew passiert wenn das Boot mal eine Zeit lang in der Flaute liegt.

Starten werden wir in Pula, die Marina Veruda kennen wir bereits gut. Dann in möglichst langen Tagesetappen so weit wie möglich nach Süden, Ankern werden wir in Buchten, Marinas wollen wir nur wenn notwendig anlaufen.

Etappenziele könnten Murter, Split oder Brač sein. Dann geht es zurück nach Zadar, dort ist dann Gelegenheit für einen (Teil-) Crewwechsel. Flüge nach Zadar gibt es bereits ab 80,- Euro.

Tag 2

Foto: christinapaetzold

Da wir am Samstag unsere SY Sonelinno nicht wie geplant gegen Mittag übernehmen konnten, starten wir am Samstag früh um 06:00Uhr mit Kurs Süd. Vor uns liegen unbekannte Meilen da wir einfach so weit kommen wollen wie möglich. Mit einer 2h Wache segeln wir bei SW Wind mit 5kn die ganze Nacht hindurch. Bei Sonnenaufgang erreichen wir Premuda.

Nach einem Frühstück auf See geht’s müde aber mit guter Laune weiter und wir machen Strecke. Am Abend finden wir eine kleine Bucht auf der Insel Murter.

Skipper Peter (der Name verrät nichts über seine italienische Abstammung) , verzaubert die Gaumen der Crew mit Spaghetti olio e aglio.

Im Logbuch standen dann 123,4 Seemeilen in den letzten 34h, immerhin eine Etmal von 82 sm.

Tag 3

Nochmal ein guter Tag zum Segeln. Bei 3bft müssen wir jedoch ein bisschen den Motor laufen lassen, da die vielen Verbraucher an Bord unsere Batterie auf 11,3V entladen haben. Tagesziel ist eine Ankerbucht irgendwo südlich Šibenic.

Knapp 20sm unter Segel, Wind aus SW zwischen 5 und 9kn.

Tag 4

Ein wunderbarer Segeltag mit Windstärken bis 5bft brachte uns vom Ankerplatz zu einem besonderen Platz auf See.

Vor kurzem ist ein guter Freund und Segler verstorben, der an diesem Platz seine letzte Ruhe gefunden hat. Wir besuchen seine letzte Ruhestätte und teilen mit ihm ein Glas Rum und verweilen einige Minuten.

Mit achterlichem Wind und bis zu 1,5m Welle von achtern laufen wir mit 5kn unser heutiges Ziel an, Šibenic. Dort wollen wir bis Freitag bleiben und abwettern. Eine gute Gelegenheit mal wieder zu duschen, ein bisschen zu laufen, essen gehen usw. Dinge die man auf See ein bisschen zu kurz kommen.

Tag 7

Šibenic war unsere Wahl zum abwettern der mässigen Bora. War ein gute Wahl, mal wieder bissi zu wandern, viele Festungen sind ein Merkmal dieser Hafenstadt.

Am Freitag ging es dann ziemlich früh Richtung Šukošan, eine riesige Charterbasis südlich Zadar. Dort heuern Jutta und Gerald ab und Sonja, Andrea und Jürgen schiffen ein.

Den Nachmittag wollten wir aber nicht mehr in der Marina verbringen und sind ein bisschen Ri Norden gesegelt und eine Stunde motort. Gelegenheit mal wieder die Schleppangel zu ziehen. Leider wollte keiner meinen leckeren Köder.

Jetzt liegen wir vor Anker an der Insel Vir und geniessen das (noch) sanfte schaukeln unserer Sonelinno.

Tag 9

Eine wunderschöne Ankerbucht an der Südspitze von Mali Losinji war heute unser Tagesziel. Idyllisch gelegen mit einer kleinen Grotte und knapp 20 Bojen zum festmachen. Ein kleiner Pfad führt uns zum Abendessen in die Konoba Balvanida. Bei Fisch, Fleisch und Wein lassen wir den Tag ausklingen.

Beim Rücktransport zum Boot hat sich Skipper Peter mit dem Dinki mächtig ins Zeug gelegt um alle Segler wieder an Bord zu bringen …

Tag 11

Foto: christinapaetzold

Nachdem wir gestern Abend in Rab eingelaufen sind, haben wir den Vormittag um die Stadt zu erkunden und noch kleine Einkäufe zu erledigen … Einhorn Ü-Eier …

Unser heutiger Schlag bringt uns nach Krk, evtl Punat oder wieder eine Ankerbucht. Leider schläft gegen 1400 der Wind ein und wir müssen mal wieder die Maschine bemühen.

An Bord ist grad Ruhe eingekehrt einige schlafen und der Autopilot sorgt bei 5 kn Fahrt für stabilen Kurs.

Tag 13

Nach einer Nacht vor Anker in der Bucht von Punat incl Meteoritenschauer ging es dann schlappe 50 Seemeilen in einem Ritt von 11h um die Nordspitze der Insel Cres, Rijeka in Sichtweite, weiter bis zur ACI Marina in Cres. Eine knappe Stunde mussten wir unter Motor laufen um noch bei Tageslicht anzukommen. Die letzten Seemeilen kämpften wir mit unserer Sonelinno hart am Wind bei 5 bft und bis zu 2m hohen Wellen.

Heute Vormittag Siteseeing Cres um dann am Nachmittag einen kleinen Schlag in Richtung Heimathafen zu segeln.

Tag 14

Für unsere letzte Nacht auf See war diese hübsche Bucht mit Fischerdorf genau die richtige Wahl. Gerade einmal 11sm mit halbem Wind ein schöner kurzer Schlag für einen Nachmittag.

Peter hat uns am Abend mit Paella bekocht und es blieb viel Zeit um die letzten zwei Wochen zu reflektieren. Viele tolle Eindrücke und Erfahrungen menschlich, tierisch wie auch technisch 😉 werden uns in Erinnerung bleiben.

Nach einem nahezu windstillen Tag heute, liegt unsere Sonelinno nun wieder sicher vertäut am Steg 13 in Pula.

Nach zwei Wochen und 409 Seemeilen in kroatischen Gewässern  schließe ich diesen Blog. Danke fürs lesen. Bleibt dran, denn in zwei Wochen werdet ihr hier von den Ostsee-Seebären hören.

Klettersteig Lachenspitze

Als Basislager für diesen KST dient die Landsberger Hütte. Von dort in 20min bis zum Einstieg an der Nordwand der Lachenspitze.

Direkt am Einstieg ist ein minimaler Überhang zu meistern der aber eher die Schwierigkeit C aufweist. Die Routenführung erfordert immer mal wieder Armkraft, aber nie über längere Passagen. Oft gibt es Stellen an denen man den grandiosen Tiefblick auf die Seen geniessen kann. Mit ganz viel Glück spielt das Alphorn von der Landsberger H.

Nach 2h und 265 überwundenen Höhenmetern ist das Gipfelkreuz der Lachenspitze bei 2130m erreicht.

Geklettert im Spätsommer 2019 bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 15°C

Schneeschuhtour zur Burglgütte

Kleine Schneeschuhtour zum Saisonende. Bei so viel Schnee im Sibirien des Allgäus auch Ende März kein Problem. Los gings beim PlanetB in Balderschwang, entlang der Bolgenach bis zum Aufstieg zur Stadelmannburstalpe.

Unter den Schuhen hatte ich gut 150cm gebundene Schneedecke, verharscht, darauf ein kleine Auflage mit Neuschnee der über Nacht gefallen war.

Nach den ersten 200hm, teilweise bei Sonnenschein, habe ich mich für den direkten Weg in Richtung Burstkopf entschieden. Nach einer kurzen Querung war mein heutiges Tagesziel in Sicht, die Burglhütte erreicht. Gehzeit bis hier ca 2h.

Ansegeln für Seebären 2019

Kein Urlaubstörn, aber dafür Segelspass pur. Vom 6.-8.April, 190sm in 3 Tagen, von Breege auf Rügen nach Flensburg. Eine ganze Flotte überführen, 12h Segelspass jeden Tag unter Freunden und das alles zum Selbstkostenpreis. Das verspricht der Organisator Michael.
Mit Peter und Sonja wage ich dieses Abenteuer zum ersten Mal. Wir sind gespannt und freuen uns drauf, viele tolle Leute kennenzulernen und ganz wichtige Erfahrungen zu sammeln.

Tag 1

Ein sonniger Morgen in Breege, auf Rügen. Boot entern, eine Hunter 32, proviantieren und dann mit achterlichem Wind aus dem Breeger Bodden Richtung Gedser.

Tag 2

Heutige Etappe von Gedser nach Bagenkop auf Langeland. Leider unter Maschine da der Wind ne Pause macht. Auch die Race-Etappe wurde abgesagt. Morgen erwarten wir wieder bessere Windverhältnisse. Also Sonne tanken und nichts tun 😉

Nach 48sm waren wir heute recht früh in Bagenkop. Ein leckeres Essen und gute Gespräche prägen den Abend … und die wunderbare Stimmung im Hafen.

Tag 3

Die Heutige Etappe bringt uns nach Glücksburg. 40sm, davon 27sm als Regatta angesagt. Also nochmal högschte Konzentration liebe Segler 😉

Halber Wind von 14 auf 11kn nachlassend, Sonnenschein und blauer Himmel, so machen wir zwischen 8,5 und 6kn Fahrt. Ankunft ist gegen 15:30 Uhr erwartet.

Tag 4

Nach der Abschlussparty ist vor dem Törn.

Die Crew der Chants, Gerald, Sonja, Peter, Mario verabschieden sich von diesem Blog aus Flensburg. Nach 156sm können wir einen beachtlichen 15.Platz in der Gesamtwertung von 38 Booten von 30-51 Fuss, für uns verbuchen.

Törn Kroatien 2018

Es ist Ende September und endlich ist wieder Zeit zum Segeln. Eine Sun Odyssey 45, auf den klangvollen Namen „La Luna“ getauft, wird für die nächsten 6 Tage unser Zuhause sein.

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Heimathafen ist die Marina Veruda, im Süden von Pula, eine der Charterbasen von Pitter Yachting. In diesem Jahr wollen wir uns weiter vom bekannten zum unbekannten Revier voran tasten. Die Idee ist, zuerst Mali Lošinj anzulaufen und von dort weiter in die Kvarner Bucht Richtung Krk und Cres. Doch wie so oft kommt es immer anders als man denkt.

Die Wettervorhersagen versprachen für die nächsten Tage aufkommende Bora mittlerer Stärke, ein nicht zu unterschätzender Fallwind, der besonders in diesem Revier für ‚unruhige Nächte‘ sorgen kann. Wir behielten trotzdem unseren Plan bei und steuerten Mali Lošinj an, warum auch nicht?

Foto: christinapaetzold

Am nächsten Morgen war nach einem leckeren Frühstück die Wetterentwicklung und seine Auswirkung auf unseren Törnverlauf das Thema Nummer eins in der Crewbesprechung. Einstimmig entschieden wir uns gegen den Ritt durch die Kvarner Bucht und nahmen Kurs in Richtung NW, Istrien war unser neues Ziel.

Foto: christinapaetzold

Nach einer Nacht in Pula, kreuzten wir am nächsten Tag bis Rovinj, das wir kurz nach Sonnenuntergang erreichten. Da sich die ACI Marina im Bau befand, konnten wir nur im Stadthafen festmachen.

Bei stetigem Wind aus Nord führte uns unsere Route weiter gegenan bis nach Funtana. Eine mittlere und sehr gut geführte Marina südlich Poreč. Die Bucht in der sich das kleine Küstendorf samt der Marina versteckt, lädt zum ankern und baden ein.

In einem letzten langen Schlag bracht uns und unsere „La Luna“ der Wind wieder zurück nach Pula. In der Bucht von Brijuni begleiteten uns einige Delfine, immer wieder ein tolles Erlebnis.

Foto: christinapaetzold

Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell eine Woche auf See vergeht, und doch ist der Erholungsfaktor für uns enorm. Um nichts auf der Welt möchte ich das eintauschen.

Kammüberschreitung vom Brunnenkopf zum Tegelberg

Eine Mehrtagestour in den Ammergauer Alpen

Tag 1: Aufstieg vom Schloss Linderhof über Westweg zu den Brunnenkopf Häusern
Tag 2: über die Klammspitze zur Kenzenhütte
Tag 3: über die Hochplatte zum Tegelberg

Der Gratweg von der Hochplatte zur Krähe bzw zum Gabelschrofen ist mit leichten Kletterpassagen ausgesetzt. Der Nordweg durchs Gumpenkar wäre durch die noch vorhandenen Schneefelder wesentlich schwieriger. Doch alles in allem eine wunderschöne und abwechslungsreiche Bergtour, die wegen der bewirtschafteten Hütten am Ende jeden Tages, es erlaubt, mit wenig Gepäck unterwegs zu sein.

Als besonders schön empfand ich die Blütenvielfalt um diese Jahreszeit. Einige der Alpenblumen blühen mit dem Wegschmelzen der letzten Schneefelder und verwandeln so manche felsige Stelle in ein Blumenmeer.

Klettersteige im Ötztal

Bergwandern, Klettersteige gehen und Camping passen doch einfach wunderbar zusammen, meint ihr nicht auch? Das Ötztal bietet dazu alle Möglichkeiten. Ob direkt am Eingang zum Ötztal, noch im Inntal gelegen, die „Geierwand bei Haiming“, der „Stuibenfall“ bei Umhausen, oder der „Lehner Wasserfall“ bei Längenfeld bis zum „Zirbenwald“ in Obergurgl. Schier unbegrenzte Möglichkeiten für Einstieger und Fortgeschrittene und für Familien mit Kindern.

Hier einige Impressionen aus den Jahren 2017 und 2018, in denen ich mit meiner Tochter Chiara, damals 14, so ziemlich alles geklettert bin was es dort gibt.

Rund Elba 2017

Zum Saisonstart im April mal ein neues Revier? Warum nicht. Mit unserem erfahrenen und revierkundigen Skipper Walther für eine Woche mit einer Bavaria 40 rund Elba.

Charterbasis ist Punta Ala, auf dem italienischen Festland keine 12 Seemeilen von der Insel entfernt. Wir runden Elbe auf Grund der vorherrschenden Winde aus NW gen Süden. Porto Azzurro und die Ankerbucht bei Fetovaia sind unsere ersten Ziele. In dieser Bucht allein zu sein ist eher die Ausnahme, in der Hauptsaison liegen hier die Yachten dicht an dicht.

Der nächste Schlag bringt uns westlich um Elba auf die Nordseite, nach Portoferraio. Elba ist doch sehr klein und auf dem Wasserweg in zwei Tagen zu umrunden. Da nun der Wind aus südlicher Richtung weht, beschließen wir die Insel Capraia zu besuchen, ein gemütlicher Tagestörn auch bei wenig Wind.

Welch schnuckeliges Inselchen, aber einen Besuch wert, wenn man bereit ist, die vergleichsweise (zu Elba) hohen Liegegebühren zu zahlen.

Tags darauf geht’s auf einer Kreuz zurück nach Elba, hier in die Marina Marciana, wo wir einen geschützten Liegeplatz erwarten, da die Wettervorhersage auflebenden Wind für die Nacht und den nächsten Tag angekündigt hat.

Perfektes Timing könnte man meinen, aber in dem Falle haben wir einfach auch ein bisschen Glück mit dem Wetter. Eine frischer Wind bringt uns am letzten Chartertag mit Rumpfgeschwindigkeit (das ist die maximale Geschwindigkeit die ein Boot auf Grund seiner Bauart laufen kann) in unsere Heimatbasis Punta Ala zurück.

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